Spiel des Jahres 2010 Sonderpreis: Die Tore der Welt – Vorstellung

Die Tore der Welt

Quelle: Kosmos-Verlag

Zum historischen Roman Die Tore der Welt von Ken Follett wurde auch ein Brettspiel entworfen, welches 2009 im Kosmos-Verlag erschienen ist. Im darauffolgenden Jahr konnte es den “Sonderpreis Spiel des Jahres Plus” des Spiel des Jahres 2010 – neben einigen anderen Auszeichnungen – für sich beanspruchen. Erfahrt im Artikel mehr über das Spiel zur Romanvorlage.

Infos zu Die Tore der Welt

Spieleranzahl 2-4
Spieldauer ca. 90-120 min.
Genre Brettspiel
Alter Ab 12 Jahren
Verlag Kosmos Verlag
Preis 33,99 €

Hintergründe zu Die Tore der Welt

Die Tore der Welt spielt im England des 14. Jahrhunderts (1337 – 1361). Es knüpft damit direkt an das Vorgängerspiel Die Säulen der Erde an, welches ebenfalls eine Romanumsetzung ist. Die Spieler übernehmen die Rolle eines Bürgers der fiktiven Stadt Kingsbridge, wo sie als Bauern, Wollhändler und Baumeister nach Wohlstand und Ansehen streben.

Tore der Welt Spielmaterial (Quelle: Kosmos-Verlag)

Quelle: Kosmos-Verlag

Spielablauf von Die Tore der Welt

Als Spieler in Die Tore der Welt muss man gleich mehrere Bereiche im Blick behalten: Dazu zählen das Bauen, der Handel, die Frömmigkeit, Ernährung und Medizinisches Wissen.

Das Spiel umfasst vier Kapitel, die aus jeweils sechs Runden bestehen. Zu Beginn jeder Runde bestimmt eine Ereigniskarte die Handlungsmöglichkeiten für die Spieler – dabei orientieren sich diese Karten an Ereignissen aus der Buchvorlage. Sie bestimmen auch das Einkommen, das die (Mit)spieler jede Runde bekommen.  Jeder Spieler rückt den Gunststein auf seinem Gunstbogen vor und erhält den entsprechenden Vorteil während seines Zuges.

Anschließend kommen die Aktionskarten zum Einsatz, wodurch der Spieler sein Einkommen erhöhen, Baumaterial auf Bauvorhaben platzieren (siehe unten) oder Wolle und Tuch verkaufen kann.

Ein weiteres wichtiges Element von Die Tore der Welt sind die Bauprojekte: Die Beteiligung an der Errichtung von Bauwerken – oder das Spenden von Geld – bringt dem Spieler Siegpunkte ein. Genauso stellt das Medizinische Wissen einen wichtigten Faktor dar: Wenn im Verlauf der Handlung eine Pest um sich greift, kann der Spieler hier helfen und dadurch ebenfalls Siegpunkte für sich verbuchen.

Nun ist die Runde fast beendet: Es werden noch dauerhaft geltende (bis zum Ende des jeweils aktuellen Kapitels) Ereigniskarten am Rand des Spielfelds platziert, dann beginnt die nächste Runde.

Nach sechs Runden beginnt das nächste Kapitel: Auf alle begonnenen Bauvorhaben wird ein weiteres Baumaterial platziert und dann alle Ereigniskarten vom Spielfeld entfernt. An dieser Stelle muss zudem jeder Spieler eine Pflichtabgabe leisten, in den “Währungen” Frömmigkeit und Getreide. Zudem müssen Steuern gezahlt werden: Der so genannte Steuerwürfel ermittelt die Höhe der Steuern, welche zwischen 2 und 5 Geld liegen. Kann ein Spieler diese Pflichtabgaben nicht erfüllen, so werden ihm Siegpunkte abgezogen.

Nachdem alle vier Kapitel abgeschlossen wurden, ist das Spiel beendet. Gewinner ist der Spieler, der die meisten Siegpunkte sammeln konnte.

Fazit zu Die Tore der Welt

Abschließend ist Die Tore der Welt wohl vor allem für Anhänger der Romanreihe von Ken Follett empfehlenswert, beziehungsweise generell für Brettspieler, die Spielen mit Romanvorlage etwas abgewinnen können. Nicht zuletzt aufgrund der vielen Auszeichnungen (Spiel des Jahres 2010 Sonderpreis Plus, Deutscher Spielepreis 2010 auf Platz 3, Österreichischer Spielepreis Spiel der Spiele) ist Die Tore der Welt sicherlich einen Blick wert.

Spiel des Jahres 2010 Sonderpreis: Die Tore der Welt – Vorstellung 5.00/5 (100.00%) 2 votes

FacebookTwitterGoogle+Email

Autor: Sebastian

Ein Gedanke zu „Spiel des Jahres 2010 Sonderpreis: Die Tore der Welt – Vorstellung

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>