Neuauflagen von Spielen – sinnvoll oder nicht?

Insbesondere bei den großen Marken unter den Brettspielen fällt auf, dass diese in regelmäßigen Abständen als Neuauflage veröffentlicht werden. Ob Cluedo, Risiko oder Monopoly: Oft erscheinen diese Spiele abgesehen von der Originalfassung in mehr oder weniger stark abgeänderten Varianten – die eigentliche Spielmechanik bleibt dabei in der Regel jedoch unberührt.

Re-Releases aufgrund der Popularität

Bekanntlich erscheinen diese Abwandlungen häufig im Zusammenhang mit der Veröffentlichung  – oder einfach der momentanen Popularität – bestimmter Filme, Bücher oder auch Videospiele. Ein Beispiel hierfür ist zuvor genanntes Cluedo, welches bereits in einer an das Simpsons- und Harry Potter-Universum angepassten Ausgabe erschienen ist. Im Falle des Brettspiels Risiko existieren ebenfalls verschiedene Varianten, welche beispielsweise die Figuren durch entsprechende Charaktere aus Narnia, dem Herrn der Ringe, Star Wars oder der StarCraft-Videospielreihe ersetzen.

Weitere Gründe für erneute Veröffentlichungen

Doch auch abseits populärer Buch-, Film- und Spielveröffentlichungen lassen sich „Re-Releases“ finden – zum Beispiel, um geographische Zielgruppen zu bedienen: So tauscht eine spezielle Brettspielvariante von Risiko bestimmte Namen durch kanadische Gegenstücke aus. Auch Monopoly hat bereits eine Anpassung an verschiedenste Länder und Regionen erfahren.

Letztendlich stellt sich doch die Frage, ob solche Re-Releases gerechtfertigt sind, oder ob sie eher den Verlagen als sichere Umsatzquelle dienen.

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Autor: Sebastian

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