Spiel des Jahres 2009: Dominion – Was für eine Welt – Vorstellung

dominion was für eine welt

Quelle: amazon.de

Dominion vom Hans im Glück Verlag wurde 2009 mit dem Kritikerpreis Spiel des Jahres ausgezeichnet. Autor des Kartenspiels ist Donald X. Vaccarino.

Mittlerweile gibt es neben dem Basisspiel Dominion -Was für eine Welt auch sechs Erweiterungen, sowie ein zusätzliches Grundspiel (Dominion – Die Intrige). Aus den

Basis- und Erweiterungskartendecks können beliebig viele Spielvarianten zusammengestellt werden, womit stets für Abwechslung gesorgt ist.

Das Basisspiel Dominion – Was für eine Welt ist für 2 bis 4 Spieler konzipiert, kann jedoch in Kombination mit Die Intrige auch zu sechst gespielt werden. Das empfohlene Mindestalter beträgt 8 Jahre und die Spieldauer circa 60 Minuten.

In diesem Blogpost möchten wir euch das Basisspiel Dominion – Was für eine Welt näher vorstellen.

Dominion – Was für eine Welt Spielanleitung

Spielziel- und ende

Das Spielziel von Dominion ist es, möglichst viele Punktekarten, also Gebiete (Anwesen, Herzogtümer, Provinzen), zu besitzen und somit Herrschaft über ein großes Imperium inne zu haben.

Das Spiel endet entweder, wenn mindestens drei beliebige Stapel aus dem Vorrat leer sind oder wenn der Stapel mit den Provinzen aufgebraucht ist.

Spielvorbereitungen

dominion karte dorf

Quelle: thalia.at

Zu Beginn von Dominion – Was für eine

Welt werden aus den insgesamt 25 Königreichkarten zehn Stück ausgewählt. Die 10 ausgesuchten Kartendecks bilden die Aktionskarten für die aktuelle Spielrunde.
Da man immer nur zehn Königreichkarten von 25 für ein Spiel benötigt, erhält man alleine durch ein Basisspiel schon viele Möglichkeiten des Kombinierens und unzählige Spielvarianten. Jedes Spiel bei Dominion ist also anders als das zuvor!
Die Königreichkarten werden offen in die Tischmitte gelegt.
Nun sollte sich jeder zunächst mit den Karten vertraut machen, damit das Spiel später reibungslos ablaufen kann. Die Karten enthalten teilweise etwas komplexe Aktionen, die während dem Spiel getätigt werden und es ist von Vorteil, diese bereits zu kennen und verstanden zu haben, wenn das Spiel startet. Im Zweifelsfall werden alle Königreichkarten und deren Auswirkungen im Spiel in der Anleitung gut erklärt. Auch Empfehlungen, welche der 10 Kartensätze man am besten kombiniert, gibt es.

Die Geldkarten werden nach Kupfer-, Silber- und Goldkarten getrennt und offen ausgelegt. Jeder Spieler erhält zum Start 7 Kupfer.
Kupferkarten haben den Geldwert 1 und können kostenlos aufgenommen werden. Eine Silberkarte ist 2 Kupfer wert und kann für drei Kupfer erworben werden. Ein Gold sind drei Kupfer, wobei der Kaufwert für eine Goldkarte sechs Kupfer beträgt.

Die Punktekarten werden ebenfalls in drei Stapel getrennt, nämlich nach Anwesen, Herzogtum und Provinz. Die Karten werden offen in die Tischmitte gelegt.
Anwesen sind jeweils einen Punkt wert, ein Herzogtum gibt drei Punkte und eine Provinz sechs.

Sind Fluchkarten im Spiel, werden diese ebenfalls offen ausgelegt. Sie müssen beim Ausspielen bestimmter Königreichkarten von den Spielern als Strafe aufgenommen werden und zählen -1 Punkt.

Für entsorgte Karten gibt es zuletzt noch einen Müllstapel, gekennzeichnet mit der entsprechenden Karte dafür.

Platzhalterkarten als unterste Karte eines jeweiligen Stapels zeigen an, wenn dieser aufgebraucht ist.

Bevor das Spiel endlich los gehen kann, erhält jeder Spieler 7 Kupfer- und 3 Anwesenkarten, mischt diese und legt sie verdeckt als Nachziehstapel vor sich. Fünf Karten nimmt er davon auf die Hand. Durch das Kaufen oder anderweitige Erwerben von Karten im Laufe des Spiels wird der eigene Kartenstapel immer umfangreicher.

dominion karten

Quelle: Hans im Glück Verlag

Spielablauf

Dominion besteht aus Zügen, die im Uhrzeigersinn gespielt werden. Jeder Zug eines Spielers beinhaltet drei Phasen:

(1) Aktion – Eine Aktion kann ausgespielt werden. Durch manche Aktionskarten können einem Spieler

mehr Aktionen erlaubt werden. Aktionen sind beispielsweise : +X Karte(n), +X Aktion(en), Ablegen oder Entsorgen. Manche Aktionen können auch durch andere Karten aufgehoben werden.
(2) Kaufen – Es können Karten gekauft werden. In der Regel darf jeder nur einen Kauf tätigen, außer eine vorher gespielte Aktionskarte ermöglicht mehrere Käufe.
(3) Aufräumen – Alle in dem Zug gespielten Karten sowie eventuell nicht genutzte Handkarten werden auf den persönlichen Ablagestapel gelegt. Danach werden fünf neue Karten vom eigenen Nachziehstapel auf die Hand genommen.
Ist der Nachziehstapel aufgebraucht, werden die Karten vom Ablagestapel gemischt und zum Ablagestapel gelegt.

Die erste und zweite Phase darf, die dritte muss gespielt werden.
Wurde der Zug mit Phase drei beendet, ist der nächste Spieler mit seinem Zug an der Reihe.

Durch das Kaufen zusätzlicher Karten und das Ausspielen von Aktionen gelangen die Spieler in den Besitz von Gebieten. Dazu muss man den Zeitpunkt des Punktekarten-Erwerbs jedoch schlau wählen! Kauft man nämlich zu Beginn lediglich Gebietskarten, so kann man später keine Aktionen mehr spielen. Man muss also die anderen beobachten und abschätzen, wann es am sinnvollsten ist, in eine Punktekarte zu investieren.

Endet das Spiel, werden je Spieler aus dem gesamten Kartensatz (Handkarten, Ablagestapel und Nachziehstapel) alle Punktekarten addiert und gegebenenfalls Flüche subtrahiert. Derjenige mit den meisten Punkten gewinnt.

Wissenswertes zu Dominion

dominion erweiterungen

Dominion Erweiterungen

Es sind insgesamt zwei Basisspiele zu Dominion erhältlich: Dominion – Was für eine Welt und Dominion – Die Intrige. Die bislang sechs Erweiterungen sind: Seaside, Die Alchemisten, Blütezeit, Reiche Ernte, Hinterland und Dark Ages. Die Alchemisten und Reiche Ernte sind nur kleine Erweiterungen, welche statt der üblichen 25/26 Königreichkarten lediglich 18 enthalten. Weitere Expansions sind geplant.
Außerdem gibt es einige Promotionskarten zu Dominion, die einzeln erhältlich sind.
Bei einer Kombination aller bisher erschienenen Sets stehen den Spielern über 150 Königreichkarten zur Verfügung, die beliebig zusammen gespielt werden können. Dadurch ergeben sich bei Dominion an die zwei Billiarden verschiedene Kombinationsmöglichkeiten!

Dominion ist mittlerweile so populär geworden, dass es nicht nur nationale Turniere, sondern sogar eine richtige Weltmeisterschaft gibt.

Zudem gibt es mehrere Dominion-Apps und Websites, die die Möglichkeit bieten, Kartensets zusammenstellen zu lassen, wenn man selbst nicht entscheiden mag, mit welchen Königreichkarten man das Spiel bestreiten möchte. Man kann dabei oft angeben, welches Basisspiel und welche Erweiterungen zu Dominion man besitzt. Die App oder Seite generiert dann daraus eine mögliche Kombination.

Als Tipp am Schluss: Wenn ihr nicht immer alle Boxen zu Spieleabenden bei euren Freunden mitschleppen wollt, dann ist das Dominion-Storage Case, welches wir euch bereits vorgestellt haben, etwas für euch.

Fazit zu Dominion

Dominion ist ein wunderschön gestaltetes Kartenspiel, das den Spielern viel Abwechslung bietet. Durch das Kombinieren der unterschiedlichen Königreichkarten erschließen sich nahezu unzählige Möglichkeiten und Spielvarianten – es wird also nie langweilig!

Die Regeln sind relativ schnell verstanden und im Anleitungsheft gut nachvollziehbar veranschaulicht. Ein schneller Einstieg ist somit auch für Dominion-Neulinge gewährleistet.

Hat man einmal eine Runde von Dominion durchgespielt, möchte man am liebsten noch weitere Spiele wagen. Jedes Spiel ist anders und bietet immer neue Herausforderungen.

Wir können die Dominion-Spielreihe nur jedem ans Herz legen.

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Autor: Katharina

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