Die Paläste von Carrara – Vorstellung

die paläste von carrara

Die Paläste von Carrara vom Hans im Glück Verlag ist einer der Nominierten zum Kennerspiel des Jahres 2013. Das Brettspiel ist für zwei bis vier Spieler ab 10 Jahren und hat eine Spieldauer von circa 60 Minuten.

Ziel bei Die Paläste von Carrara ist es, durch das Bauen von Gebäuden in sechs verschiedenen Städten Italiens Siegpunkte zu erlangen. Als Baumaterial verwendet ihr hierzu wertvollen Marmor – jedoch ist Marmor nicht gleich Marmor! So gibt es im Spiel unterschiedliche Qualitäts- wie auch Preisstufen für das “weiße Gold”. Ebenso spielt der Zeitpunkt des Rohstoffkaufs eine zentrale Rolle! Denn Runde um Runde werden die Marmorblöcke immer günstiger.

Wie das Spiel genau funktioniert lest ihr in diesem Blogpost.

Die Paläste von Carrara Spielregeln

Spielziel und Spielende

Das Spielziel bei Die Paläste von Carrara besteht darin, möglichst viele Siegpunkte zu erhalten. Diese bekommt man durch das Bauen und Werten von Gebäuden unterschiedlicher Art und in verschiedenen Städten.

Das Spiel kann auf zwei Arten enden:

  • Ein Spieler kann alle Bedingungen auf der Kartenleiste erfüllen und ruft das Spielende aus.
  • Es gibt keine Gebäudeplättchen auf dem Spielbrett sowie auf dem Nachziehstapel mehr.

Spielablauf

die paläste von carrara material

Quelle: Hans levitra time frame im Glück Verlag

Bei Die Paläste von Carrara kann ein Spieler, wenn er an der Reihe ist, eine von drei Aktionen durchführen, welche wir euch im folgenden erklären möchten:

  • Bausteine kaufen
    Zu Beginn der Aktion muss der Spieler die Drehscheibe mit den Baustoffen um ein Feld im Uhrzeigersinn weiterdrehen und das Feld, welches dann auf der Sektion I steht, mit so vielen Bausteinen auffüllen, bis sich insgesamt 11 Stück auf der Scheibe befinden. Die Steine werden dazu blind aus dem dafür mitgelieferten Säckchen gezogen. Im Spiel gibt es sechs unterschiedliche Farb- beziehungsweise Preisstufen der Bausteine: schwarz, blau, grün, rot, gelb und weiß. Schwarz ist dabei am wenigsten und weiß am meisten wert. Man kann in einem Kaufzug nur aus einem Sektionsfeld Baumaterial erwerben und bezahlt diese mit entsprechenden Goldplättchen. Der Preis der Bausteine wird mit ansteigender Sektion günstiger und ist jeweils am Feldrand aufgedruckt. Manche Steine werden in den höheren Sektionsfeldern sogar kostenlos!
    Grundsätzlich ist das Kaufverhalten der anderen Spieler zu beobachten und es empfiehlt sich ein cialis doesnt work taktisches Erwerben der Bausteine. Denn man kann nicht mit allen Steinen auch in allen Städten bauen.
  • Gebäude bauen
    Möchte man ein Gebäude bauen, so zieht man eines der zu Beginn auf dem Spielbrett verteilten insgesamt neun Gebäudeplättchen. Auf den Plättchen ist jeweils ein Wert vermerkt, welcher angibt, wieviele Baumaterialsteinchen man zum Errichten dieses Gebäudes benötigt. Doch Vorsicht! Mit welchen Farben man bezahlt, gibt schließlich auch an, in welcher Stadt das Bauwerk zu stehen kommen kann.
    Insgesamt gibt es sechs verschiedene Städte in den selben Farben wie die Baumaterialien. In der schwarzen Stadt, Lérici, ist das Bauen am kostengünstigsten, da man hier Bausteiner aller Farben einsetzen darf. In der blauen Stadt, Massa, ist es nur noch erlaubt mit blau, grün, rot, gelb und weiß Bauwerke zu errichten. Dies steigert sich wiederum ähnlich wie bei den Baumaterialpreisen, sodass man in der weißen Stadt, Livorno, lediglich mit weißen Steinen bauen darf. Es ist auch jeweils unterhalb der Städte auf dem Spielplan entsprechend vermerkt, mit welchen Farben hier Gebäude errichtet werden können.
    Bezahlt man also für ein Gebäudeplättchen mit nur schwarzen Steinen, so kann man ausschließlich in Lérici bauen. Hat man jedoch beispielsweise blaue und grüne Bausteine für das Errichten des Gebäudes hergegeben, so kann man immerhin in der blauen Stadt, also in Massa, die Aktion durchführen.
Die_Paläste_von_Carrara_3

Quelle: worldofvideogames.de

  • Wertung durchführen
    Durch Wertungen erhalten die Spieler Münzen, Siegpunkte oder Objekte. Wertungen können entweder auf Städte oder Gebäudearten, von denen es mehrere verschiedene gibt, ausgeführt werden. Städte können im Spiel nur einmal gewertet werden und auch nur wenn sie noch nicht von einem anderen Spieler gewertet wurden.
    Sie scheiden damit auch für die anderen Spieler aus der Wertung aus. Außerdem muss der Spieler auf seinem Spielertableau in der gewählten Stadt mindestens 2 (in Livorno, Pisa oder Lucca) bzw. 3 (in Viareggio, viagra Massa oder Lérici) Gebäude gebaut haben.
    Auf dem Spielertableau werden für den Spieler die entsprechenden Siegpunkte oder Münzwerte zusammengezählt. Dabei werden zunächst die Gebäude betrachtet, welche von dem Spieler in der entsprechenden Stadt errichtet wurden. Der jeweilige Wert ist auf den Gebäudeplättchen aufgedruckt. Durch die Stadt selbst erhält man noch einen zusätzlichen Siegpunkte- beziehungsweise Münzboni. Manche Städte geben einen Münzwert, bei anderen erhält man Siegpunkte. So bekommt man beispielsweise in Lérici Münzen bei einer Wertung und die Punkte der Gebäude werden mal eins genommen. In Massa werdem einem Siegpunkte gut geschrieben und der Gebäudewert wird mal eins gewertet. Lässt man die Stadt Viareggio werten, ist die Entlohnung hierfür ein Münzwert, welcher mal zwei mit den Punkten der darauf gebauten Gebäude genommen wird. Das Schema zieht sich bei den restlichen Städten entsprechend fort.
    Es ist also durchaus von Vorteil eine der höheren Städte werten zu lassen, um mehr Punkte beziehungsweise Münzen zu erhalten. Als Abschluss erhält der Spieler zusätzlich noch jeweils die Objektmarker zu den gewerteten Gebäuden, also beispielsweise 1 Krone, 1 Tor und 1 Fahne. Der Wertungsstein wird dann noch auf die gewertete Stadt gesetzt, bevor der nächste an der Reihe ist.
    Möchte man Gebäudetypen werten lassen, werden alle Gebäude des Spielers der zu wertenden Art betrachtet. Ein Spieler muss dazu logischerweise mindestens ein Gebäude dieses Typs errichtet haben. Hat man zum Beispiel bereits 3 Gebäude des Typs Castello in verschiedenen Städten errichten lassen, so kann dieser Typ gewertet werden. Indem der Spieler die Baukosten des Gebäudes mit dem Wert der Stadt multipliziert, in der das Gebäude liegt, wird die Wertung ermittelt. Die Werte aller Städte, die den entsprechenden Gebäudetyp enthalten, werden am Ende addiert. So wird errechnet, wie viele Siegpunkte oder Münzen dem Spieler zustehen. Münzen und Siegpunkte werden getrennt voneinander behandelt. Es ist also zum Beispiel möglich, 2 Siegpunkte und 10 Münzen in einer Gebäudewertungsrunde zu erhalten. Auch hier erhält der Spieler am Schluss die Objekte zu den jeweils gewerteten Gebäuden und setzt zum Schluss einen seiner Wertungssteine auf die gewählte Gebäudeart seines Spielertableaus.

Durch diesen Spielablauf erhalten die Spieler immer mehr Siegpunkte durch das Errichten und kluge Werten der eigenen Gebäude und Städte.

Endet das Spiel auf eine der zwei oben genannten Arten, darf jeder noch einen Zug vollführen, bevor es zur entgültigen Endwertung kommt und der Sieger bestimmt werden kann. Wer auf der Siegpunktleiste vorne liegt, ist Gewinner.

Für mehr Abwechslung im Spiel liegt ein Umschlag mit zusätzlichem Material bei, welcher jedoch erst geöffnet werden sollte, wenn man das Grundspiel ein paar Mal durchgespielt und sich mit den Regeln vertraut gemacht hat.

Fazit zu Die Paläste von Carrara

Die Paläste von Carrara kommt mit einer sehr schönen Spielgestaltung daher. Die Anleitung ist nicht allzu kompliziert, sodass ein schneller Einstieg in das Grundspiel gewährleistet ist. Für fortgeschrittenere Spieler wird zusätzliches Material mitgeliefert – eine nette Idee!

Durch die äußerst ansprechende Illustration des Spielbretts und Ausarbeitung des vielfältigen Materials wurde bei uns definitiv erstes Interesse geweckt, welches durch den interessanten Spielablauf nochmals verstärkt wurde.

Wir sind jedenfalls sehr gespannt, wie Die Paläste von Carrara bei der Ehrung zum Kennerspiel des Jahres 2013 abschneiden wird und drücken alle Daumen!

Seid ihr neugierid geworden und wollt Die Paläste von Carrara kaufen, dann schaut doch mal auf Amazon vorbei!

Artikel bewerten

FacebookTwitterGoogle+Email

Autor: Katharina

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>